Name:
VDI VDI 2126 PDF
Published Date:
07/01/2018
Status:
[ Active ]
Publisher:
Verband Deutscher Ingenieure / Association of German Engineers
Motorische Antriebe mit schwingender Rotation kommen in der Praxis nur selten vor. Die Anwendungsmöglichkeiten der hier beschriebenen Getriebe liegen darum insbesondere in der manuellen Betätigung und in der Anordnung als Teilgetriebe in mehrgliedrigen Strukturen. Ein solcher Fall liegt z. B. vor, wenn eine Maschine konzipiert wird, die eine Schwinge als Abtriebsglied hat und ein zusätzlicher Schieber mitbewegt werden soll. Auch zur Hubvergrößerung sind diese Getriebe geeignet. Beispielsweise kann zur Erzeugung einer oszillierenden Schubbewegung einem Kurvengetriebe mit drehschwingendem Abtriebsglied eine Schubschwinge nachgeschaltet werden. Im Vergleich zu einem Kurvengetriebe mit direktem Schubabtrieb kann die Kurvenscheibe dadurch kleiner ausgelegt werden.
Zum Erreichen einer gesicherten Position des Schubglieds kann eine Totlage als Endlagensperrung benutzt werden. Mithilfe einer Totlage kann auch vermieden werden, dass ein Stoß weitergegeben wird, oder dafür gesorgt werden, dass eine hohe Endkraft am Abtriebsglied (Presse, Schere) entsteht. Es gibt Anwendungen, bei denen das Getriebe mit Totlage auch die beste Übertragungsgüte hat. Die übertragungsgünstigste Schubschwinge für Hubwinkel 180° < ϕH < 270° weist z. B. eine Totlage in den beiden Endlagen auf.
| Edition : | 18 |
| File Size : | 2 files , 2.9 MB |
| Number of Pages : | 31 |
| Product Code(s) : | 14 VDI, 14 VDI |
| Published : | 07/01/2018 |