Name:
VDI VDI 2737 PDF
Published Date:
12/01/2016
Status:
[ Active ]
Publisher:
Verband Deutscher Ingenieure / Association of German Engineers
Diese Richtlinie gilt für die Berechnung der Sicherheit gegenüber Dauerbruch und Schäden infolge von Anriss, bleibender Verformung und Gewaltbruch von Verzahnungen mit Bezugsprofil nach DIN 867. Bei Brüchen ist vorausgesetzt, dass diese in der Zahnfußübergangskurve bzw. im Zahngrund der Laufverzahnung beginnen, also von der Kerbspannung verursacht sind.
Es werden Zahnradwerkstoffe nach DIN 3990-5 zugrunde gelegt.
Schrägverzahnungen können als Ersatzgeradverzahnung entsprechend DIN 3990 bis zu einem Schrägungswinkel |β| ≤ 30° berechnet werden.
Falls die Innenverzahnung breiter als die Verzahnung des Gegenrads (Planet) ist, darf diese größere Breite bei der Berechnung der Zahnfußtragfähigkeit eingesetzt werden, jedoch auf jeder Zahnstirnseite begrenzt auf 1· mn.
Es wird schließlich davon ausgegangen, dass sowohl für die Dauerbeanspruchung die maßgebende (äquivalente) Belastung bekannt ist oder mithilfe einer geeigneten Schadensakkumulationshypothese ermittelt wurde, als auch die Maximalbelastung als Grundlage für die Ermittlung der Verformungs-, Anriss- bzw. Bruchgrenze bekannt oder vorgegeben ist.
Die Richtlinie gilt für eine annähernd gleichmäßige Verteilung der Planeten am Umfang und eine Anzahl der Planeten p ≥ 2. Im Berechnungsverfahren wird zwischen steifem und elastisch gestaltetem Zahnkranz entsprechend den in Abschnitt 4.1 und Abschnitt 4.2 angegebenen Grenzen unterschieden. Bei Planetengetrieben mit mehr als drei Planeten und hohen Beanspruchungen sind die Längsspannungen aufgrund der Längskräfte im Zahnkranz nicht unwesentlich. Es wird empfohlen, diese mit zu berücksichtigen [6; 7].
| Edition : | 16 |
| File Size : | 2 files , 6.5 MB |
| Number of Pages : | 38 |
| Product Code(s) : | 26 VDI, 26 VDI |
| Published : | 12/01/2016 |