VDI VDI/VDE 3518 BLATT 3 PDF

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Published Date:
12/01/2018

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Multigassensoren - Geruchsbezogene Messungen mit elektronischen Nasen und deren Pruefung

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Verband Deutscher Ingenieure / Association of German Engineers

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Diese Richtlinie betrifft Multigassensoren, die für das Unterscheiden (Differenzieren), Erkennen (Identifizieren) und mengenmäßige Bestimmen (Quantifizieren) mehrerer gasförmiger Stoffe verwendet werden. Darüber hinaus können Multigassensoren als elektronische Nasen in Anlehnung an den menschlichen Geruchssinn zur Messung und Charakterisierung von Gerüchen eingesetzt werden.

Die Spezifik von Multigassensoren besteht darin, dass durch die Wahl und Betriebsweise der Sensoren eine Vielzahl von Messsignalen erzeugt werden, aus denen mit mathematischen Verfahren die für die Anwendung erforderlichen Informationen extrahiert werden. Hierzu ist häufig ein Training der Messeinrichtung (Multigassensor) mit Gasproben bekannter Zusammensetzung notwendig.

Diese Richtlinie soll Herstellern von Multigassensoren, Prüflaboratorien und Nutzern helfen, bei der Beurteilung von Leistungsmerkmalen einheitlich vorzugehen und dafür gemeinsame Randbedingungen anzugeben.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Art und Anzahl der Gase und ihrer Konzentrationen äußerst vielfältig sein können und daher spezifische Anforderungen und Prüfungen nicht für alle Anwendungskategorien und Funktionalitäten detailliert vorgegeben werden können. Es werden daher Prüfungen von Mindestanforderungen und Leitlinien für die Ausführung von umfangreicheren Prüfungen angegeben.

Im Abschnitt 4 dieser Richtlinie sind die Prüfungen und Anforderungen an Multigassensoren beschrieben, um Gerüche zu unterscheiden, Gerüche zu erkennen und um Geruchsintensitäten und Geruchsstoffkonzentrationen zu bestimmen. Damit können jedoch nur Aussagen zu einer prinzipiellen Eignung von elektronischen Nasen zur Geruchsmessung gewonnen werden, ohne dass die Leistungsfähigkeit in einem spezifischen Anwendungsfall beurteilt werden kann. Es werden die allgemeinen Anforderungen an die Funktionalität von elektronischen Nasen, Verfahren zum Einsatz von elektronischen Nasen in Bezug auf die Olfaktometrie und Anforderungen zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von elektronischen Nasen anhand der ermittelten Ergebnisse beschrieben.

Olfaktorische Geruchsmessungen werden üblicherweise mit einem Panel von mehreren geschulten prüfenden Personen ausgeführt. Elektronische Nasen können in Bezug auf olfaktorische Sinneswahrnehmungen und als Ergänzung insbesondere von diskriminierenden Prüfungen dazu auf der Basis von chemisch-physikalischen Messverfahren objektive und quantifizierbare Ergebnisse bereitstellen. Neben dem Bezug zu olfaktorischen Sinneswahrnehmungen durch den Menschen kann eine Korrelation zu chemisch-analytischen Verfahren der Messung von geruchgebenden Stoffen zur Bewertung von elektronischen Nasen in Betracht gezogen werden.

Geruchsbezogene Messungen mit elektronischen Nasen können in Innenräumen oder im Außenbereich ausgeführt werden. Während in Innenräumen die Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Feuchte und Luftströmung durch geeignete Messungen definiert werden können, ist im Außenbereich mit schwankenden Konditionen zu rechnen, welche die Messungen stark beeinträchtigen können. Die Messungen können direkt vor Ort ausgeführt werden oder es können Geruchsproben gewonnen werden, die anschließend im Labor analysiert werden. Messungen können im Gasraum (Headspace) über einer Probe oder in einem Gasstrom ausgeführt werden. Sind bei den Messungen Konzentrationen von brennbaren Gasen oberhalb 20 % der UEG (unteren Explosionsgrenze) oder toxische Stoffe oberhalb der Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) multipliziert mit dem jeweiligen Überschreitungsfaktor bei Kurzzeitexposition zu erwarten, dann sind zusätzliche sicherheitstechnische Richtlinien und Standards für diese Konzentrationsbereiche zu berücksichtigen.


Edition : 18
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Number of Pages : 52
Product Code(s) : 19 VDI, 19 VDI
Published : 12/01/2018

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